Produkt-Transparenz: Wissen was drin ist

Prüfung der Inhaltsstoffe...

Wir legen alle Inhaltsstoffe bis zum letzten Krümel offen. Aber da sind wir unter den Herstellern im Markt beinahe eine absolute Ausnahme. Wir lassen die Zusammensetzung im Institut für Qualitätsmanagement und Umfeldhygiene in Weikersheim kontrollieren und bewerten.
 
Hierdurch stehen dem Verbraucher und den Fachfirmen umfassende Informationen zur Verfügung, auf deren Grundlage eine bewusste Entscheidung für oder gegen unsere Produkte getroffen werden kann.

Auch wir sind VerbaucherInnen

Wie fühlen wir uns als Verbraucher, wenn wir keine Informationen zu den Inhaltsstoffen in Baustoffen, Kleber, Farben, Anstrichmittel, Mörtel und Putz bekommen?
 
Wie fühlen wir uns, wenn uns Öko-Siegel suggerieren sollen, dass die Produkte unbedenklich sind, wir aber auf der Suche nach Information zu den Inhaltsstoffen keine Angaben finden?
 

Wie fühlt es sich an, wenn auf Eimern, Säcken und Verpackungen 2-3 Stoffe aufgeführt sind, die laut Hersteller nicht im Produkt enthalten sein sollen (“frei von”), aber die tatsächlichen Inhaltsstoffangabe auf der Verpackung komplett fehlt?

Wohngesundheit hat sehr viel mit der Information über die Beschaffenheit und Zusammensetzung der Materialien und Baustoffe, die zum Einsatz kommen sollen, zu tun. Wenn wir Wert auf beste Raumluftqualität und Nachhaltigkeit legen, sollten wir vor dem Kauf oder der Auftragsvergabe wissen, was genau verbaut und eingebracht wird.

Ob beim Bauen, Renovieren, Modernisieren oder Sanieren, immer kommen Baustoffe zum Einsatz. Konventionelle Baustoffe sind in der Regel Produkte, die Chemikalien beinhalten oder überwiegend aus Chemikalien bestehen.

Sollten wir nicht ein gesetzlich verbrieftes Informationsrecht darauf haben, aus welchen einzelnen Stoffen die Materialien zusammengesetzt sind?

Wir bei Kalkkind sehen es als dringend erforderlich an, dass die Industrie zur Offenlegung aller Inhaltsstoffe gesetzlich verpflichtet sein muss.

Praktischer Einsatz entscheidend

Labels, mit denen Baustoffe und Materialien ausgezeichnet sind, bieten keinen gleichwertigen Ersatz. Diese können bei der Kaufentscheidung hilfreich und unterstützend sein. Aber sie ersetzen in keinem Fall die Volldeklaration. Den Labels liegen in der Regel Emissionsmessungen unter Laborbedingungen mit konstanter Luftwechselrate und Raumbedingungen zugrunde, die mit den Bedingungen im tatsächlichen praktischen Einsatz nichts zu tun haben.
 

Ohne dass für ein Baustoff eine 100% Volldeklaration vorliegt, können wir uns als Verbraucher nicht wirklich bewusst, umfassend und aufgeklärt für oder gegen das Produkt entscheiden.
Wir sind immer darauf angewiesen, vertrauen zu müssen. Vertrauen darauf, dass keine Inhaltsstoffe drin sind, die nach dem Einbau “ausgasen” und damit die Raumluft, also unsere Atemluft erheblich belasten.

Wenn eine einfache Dispersionsfarbe oder ein Sack Putz oft aus mehreren Dutzend Chemikalien besteht, muss der Verbraucher ein Recht darauf haben, dass er erfährt, was er sich in seine vier Wände holt. Davon sind wir absolut überzeugt!

 

Wir stehen für die Volldeklaration

Umso wichtiger ist es für Menschen, die unter Allergien oder andere Umwelt-Erkrankungen leiden, dass sie genau darauf achten, was sie sich ihre vier Wände holen.

Auch legen immer mehr Verbraucher Wert auf ein gesundes Innenraumklima, weil sie gesund bleiben möchten.

Hierzu hat KalkKind eine klare Meinung, zu der wir stehen und dementsprechend auch handeln.

  • Die umfassende und vollständige Volldeklaration von Baustoffen/Baumaterialien auf den Gebindeverpackungen muss jedem Verbraucher zustehen.

     

  • Alle Inhaltsstoffe sind hierbei vollständig mit Angabe der jeweiligen CAS-Registrierungsnummer aufzulisten.

     

  • Die Herkunft der Stoffe, ob mineralischen, fossilen oder nachwachsenden Ursprungs ist anzugeben.

Seit mehr als 25 Jahren setzen wir uns für eine vollständige Produktdeklaration aller Baustoffe und Bauprodukte ein. In allen Workshops, Vorträgen, Seminaren oder Messeauftritten fokussieren wir dieses Thema.

Es ist nicht damit getan, dass einige wenige Hersteller die Inhaltsstoffe ihrer Produkte ordentlich offenlegen. Während sich die komplette konventionelle Baustoffindustrie bzgl. der Zusammensetzung ihrer Standard-Produkten dem Verbraucher gegenüber in Schweigen hüllt, um dann mit einzelnen Labels ihre Mogelpackungen als „Wohngesund“ zu verkaufen.

Baustoffe, Anstrichmittel, Wandaufbauten, Dämmmaterialien, Kleber, Bodenbeläge usw. stellen die Grundlage bewohnbarer Innenräume dar.

Nahezu alle sind hier Nutzer und Verbraucher. Es betrifft somit die Gesamtheit der Bevölkerung.

Im Besonderen sind die verarbeitenden Handwerker der gesamten Baubranche betroffen. Sie arbeiten täglich mit den Chemikalienzubereitungen, ohne zu erfahren, welchen Stoffen sie hautnah ausgesetzt sind. Obendrein sollen sie die Anforderungen der Richtlinien zur Innenraumlufthygiene (Umweltbundesamt UBA) bei der Ausführung ihrer Dienstleistungen sicherstellen. Das alles ohne eine ausreichende Stoffinformation zu den Materialien, die sie anbieten, verbauen und verarbeiten.

CAS-Registrierungsnummer für chemische Stoffe

Erst die vollständige Offenlegung der Inhaltsstoffe von Baustoffen/Baumaterialien ermöglicht im Weiteren die Ökobilanzierung der Produkte. Eine Angabe über den Ursprung der Einzelstoffe wie mineralisch, pflanzlich, Fossil ist hierfür notwendig.

Bei der Auflistung aller Inhaltsstoffe ist bei jedem Einzelstoff die jeweilige CAS-Registrierungsnummer anzugeben (CAS = Chemical Abstracts Service ist ein internationaler Bezeichnungsstandard für chemische Stoffe). Für jeden in der CAS-Datenbank registrierten chemischen Stoff ist eine Nummer vergeben. Dadurch können Chemikalien unverwechselbar identifiziert und recherchiert werden. Heute sind weltweit bereits rund 150.000.000 (Hundertfünfzig Millionen) Substanzen registriert. Täglich werden mehr als 10.000 neue Substanzen angemeldet.

Die Volldeklaration ist ein wichtiger Faktor zu Handlungseinschätzung in mehreren Bereichen:

•    Verbraucherschutz
•    Umweltschutz
•    Gesundheitsschutz
•    Arbeitsschutz

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist hier aber besser!

Um nicht Gefahr zu laufen, dass wir als Hersteller eventuelles Risikopotenzial in den eingesetzten Rohstoffen übersehen oder verharmlosen, lassen wir die Rohstoffe von einem unabhängigen neutralen Institut kontrollieren.
Bei der Fremdkontrolle liegt die Aufgabe nicht in der Einschätzung und Überprüfung der technischen Eigenschaften.
 
Das Hauptaugenmerk wird auf die gesundheitliche Bewertung der Bestandteile gelegt.
 
Die Auswahl unserer Rohstoffe wird mit größter Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein vorgenommen. Dennoch lasen wir in einem ganzheitlichen Check durch die objektive Bewertung unserer Rohstoffe auf der Basis wissenschaftlicher Methoden durchführen. Die Wirkung von Einzelstoffen, Stoffgemischen und Zubereitungen betreffen komplexe Prozesse. Werden verschiedene Baustoffe, Bauteile und Hilfsstoffe im Innenraum verbaut, reagieren diese unterschiedlich miteinander. Deren Emissionsverhalten können komplizierte Abläufe wie Hydrolyse- und Chemolyse – und Thermolyseprozesse verursachen.
 
Die Bewertung und Abschätzung des möglichen Risikopotenzials stellt eine komplizierte Aufgabenstellung dar, für die wissenschaftlicher Sachverstand und Spezialkenntnisse im Bereich Umfeldhygiene, Umwelt und Humantoxikologie notwendig sind.
 

Mit der Kontrolle, Prüfung und Bewertung unserer Produktzusammensetzung ist das Institut für Qualitätsmanagement und Umfeldhygiene (IQUH) in Weikersheim beauftragt.

IQUH - Das Prüfinstitut für Umfeldhygiene

Das Expertenteam entwickelt Qualitätsmanagementverfahren für Gebäude- und Produktbewertungen. Die Produktprüfungen sind Teil eines integrierten Betriebsmanagementverfahrens und basieren auf nationalen und internationalen Normen wie CEN, ISO, DIN, REACh etc.

Die IQUH geprüften und zertifizierten Produkte sind rechtssichere Produkte.

Als Maßstab für die Produkt- und Gebäudebewertung gelten beim IQUH nicht allein die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Denn für die Tätigkeit des Instituts steht als oberste Prämisse:

•   Der Mensch steht im Mittelpunkt der gebauten Umwelt.
•   Ziel ist die Schaffung von menschenwürdigen Wohnungen und Siedlungen – gesunderhaltend und naturgemäß.

IQUH leistet mit seinem Expertenteam wichtige Grundlagen bei der Forschung, Entwicklung und Wissensvermittlung in vielen Bereichen der Wohngesundheit.

Sicher gehen - mit der geprüften Premiumqualität

Wir erfüllen die Anforderungen an nachhaltige und behagliche Innenräume, wie sie von kritischen und ökologisch orientierten Bauleuten gefordert wird.

Vielen chronisch Kranken, Allergikern und Umweltgeschädigten hilft die Wirkweise unserer Naturkalk-Produkte. Es werden damit mögliche Ursachen für die Erkrankungen beseitigt. Außerdem wird eine Raumlufthygiene erzeugt, die die Organe entlastet.

Der QUHFaktor (Qualitäts-, Umwelt- und Humanverträglichkeits-Faktor) orientiert sich an vollständigen Inhaltsstoffangaben.

Er wird über folgende Prüfparameter ermittelt:

•    Produkttransparenz
•    Herkunft der Rohstoffe,
•    Emissionseinschätzung
•    Gefahrstoffeinstufung
•    Säurebindungsvermögen
•    Feuchteausgleich

Der QUHFaktor (QF) beschreibt die Qualität sowie die Umwelt- und Humanverträglichkeit eines Produktes.
Eine verbraucherfreundliche, schnell erfassbare Auswertung der Rohstoffprüfung und Produktempfehlung wird über den QUHFaktor dargestellt.
 

Der Zahlenfaktor QF 1 bis 5 schätzt ein, wie sicher ein Produkt für Mensch und Umwelt ist (Bewertung: 1 = sehr sicher bis 5 = sehr unsicher). Der QUHFaktor wird in der Ampel optisch dargestellt.

Es lässt sich sofort erkennen, wie sicher das Produkt bewertet wird:

•    Alles im grünen Bereich – empfehlenswert.
•    Im gelben Bereich – Vorsicht geboten.
•    Im roten Bereich – eine Verwendung im Innenbereich ist nicht ratsam.

Was ist drin im Sumpfkalk-Wohlfühlputz?

Der Glaszylinder zeigt die originale Zusammensetzung des Sumpfkalk-Wohlfühlputzes und das nicht nur in seinen einzelnen Bestandteilen, sondern sogar im tatsächlichen Mengenverhältnis. KalkKind visualisiert mit der gläsernen Produktrezeptur einen konsequenten Weg einer umfassenden Produkttransparenz.
 
Wer sich für die einzigartige Wirkung von Naturkalk entscheidet, der soll dann auch Kalk auf seinen Wänden und Decken haben. Der mag nicht die Wirkung von Zement, Kunststoffzusätzen, Hydrophobierungsmitteln und anderen chemischen Cocktails auf seinen Wänden im Schlaf oder Kinderzimmer. Wer sich für Naturkalk entscheidet, der möchte seine Lebensräume gesund gestalten.
 

Was offenbart uns die gläserne Produktrezeptur von KalkKind?

Es wird nachvollziehbar dargestellt, dass es sich tatsächlich um eine reine mineralische Zusammensetzung handelt, die keine organischen Bestandteile besitzt. Synthetische Inhaltsstoffe sind nicht zu finden. Auffällig ist der besonders hohe Anteil an hochwertigem Sumpfkalk als alleiniges Bindemittel.

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